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Lernwerkstatt für Naturwissenschaft und Technik

(eine Einrichtung im Verein Frecher Spatz e.V.)



Kommentar von "Sportkraftwerk/AKKU MENSCH":



Die Einrichtung richtet sich als außerschulischer Wirk- und Lernort vorwiegend an Kinder und Jugendliche, die mehr lernen wollen, als an Schulen oder mit Bildungsfernsehen möglich.

Naturwissenschaftlich- technisch hochbegabte Kinder finden passendes Equipment und offene Gesprächspartner, aber auch "normale" Kinder können spielerisch ihren Horizont erweitern oder auch Schulfragen vertiefen bzw. Nachhilfe nehmen.

Derzeit betreuen nur Ehrenamtliche Mitarbeiter die Einrichtung und versuchen die Möglichkeiten der Einrichtung immer besser auszuschöpfen.

Im Unterschied zu anderen Lernwerkstätten kann sich der Kunde und auch der Beitragende nicht nur bilden oder an fertig gebastelten Stationen experimentieren, sondern sich selbst handwerklich betätigen und tatsächlich eigene Ideen umsetzen.

So etwa baut ein 12jähriger ein Labornetzgerät, ein Praktikant konstruierte eine Bohrschablone, jüngere Kinder nehmen Computer und anderes auseinander, was sie teilweise schon in Stand setzen konnten. Die Erwachsenen, z.B. Über den Verein angeheuerte MAE-Kräfte, Rentner, Eltern von Teilnehmern und weitere, richten einen Chemieraum mit Leiterplattenlabor ein.

Ein Konzept "Eigener Lernbaukasten" existiert bereits. Dazu haben wir einige Module entworfen und hergestellt. Später sollen diese von anderen Interessierten, besonders gern von älteren Schülern oder "Lehrwilligen" selbst, hergestellt werden.

Blog über einige Tätigkeiten in der Lernwerkstatt, erstellt von einem Schüler Jahrgang '97.

Als Beitragende versuche ich dort auf akkumenschliche Weise, mein Wissen an Kinder weiterzugeben und selbst neues Wissen und vor allem praktische Fertigkeiten zu erlangen. Dabei kommen die beruflichen Erfahrungen des Lernwerkstattsleiters allen Beteiligten zu Gute.

Mittlerweile sind auch Azubis, Studierende und diverse vom 1. Arbeitsmarkt ausgeschlossene Menschen in der Einrichtung gewesen und tragen dazu bei, dass sie als solche betriebsbereit wird

Auch Generatorspielzeuge bzw. Generatoren zur Energiegewinnung via Muskelkraft können in dieser Einrichtung gebaut werden. Ich bleibe am Ball und sehe ein funktionierendes Gerät als Belohnung für mein Beitragen an.

Ein alter Hometrainer, der für Belastungs-EKGs verwendet wurde, ließ sich leider nicht zum Muskelkraftgenerator umfunktionieren.

Wollt Ihr/wollen Sie mich darin weiterbringen und selbst davon profitieren? Dann treffen wir uns und bauen was! Werkzeug ist da, kleine Spielzeuge auch und Anleitungen...



Zum Nachhaltigkeitsaspekt:

Auch wenn es für Kritiker auf den ersten Blick eher konservativ-naturwissenschaftlich aussieht und kein direktes ökologisches Ziel auf der Fahne der Lernwerkstatt geschrieben ist, so verfolgt die Einrichtung einen tief nachhaltigen Zweck:

junge Menschen wacher machen für den Umgang mit Technik und damit kritischer und selbständiger im Denken überhaupt.

Wer nur einen kleinen Teil der Welt selbst begriffen hat, ist in der heutigen technikvergötternden Welt und der gleichzeitig von ihr völlig überforderten Durchschnittsmenschen-Natur einen Schritt voraus.

Die praktische Erfahrung, die mit jugendlichem Interesse gemacht wird, kann ausschlaggebend für die berufliche Laufbahn sein und die Erfolgserlebnisse des eigenen Gestaltens die gesamte Haltung und Handlungsbereitschaft positiv beeinflussen.

Das Konzept des Reparierens und Recyclens von Geräten wieder in die Köpfe der Menschen kriegen, ist ebenfalls ein nachhaltiger Ansatz.



Seit Ende 2009 bin ich, AKKUMENSCH Frigga, Beitragende* zur o.g. Lernwerkstatt und weiteren Einrichtungen, z.B. Der Lernwerkstatt "zauberhafte Physik" und beim Projekt "zauberhafte Physik an Grundschulen" der berliner Bürgerstiftung.

Ich erfahre täglich, wie andersartig der Ansatz meiner Herangehensweise an die Arbeit ist und mache mir dies immer wieder bewusst.

*Unterscheidungen von "(haupt)beruflichem", "ehrenamtlichem" oder "privatem" Beitragen sind nur wichtig für die konventionelle Arbeitsmarkt-Denke und möglichen Zeiterfassungen zur Bewilligung oder Kürzung von staatlichen Einkommenshilfen. Da solche Fremddefinitionen oft zu individuellen Ärgernissen und zur formalen Un-Möglichmachung guter Ansätze geführt hat, ordne ich mich bewusst nicht in dieses Schema ein.

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